Dein Kontakt zum ZAM

So erreichst du das ZAM. Grafik: ©Sandra di Maria

Aktuell gibt es viele Anfragen zum ZAM. Dazu gehören Angebote oder Nachfragen zum Mitmachen, zu den Öffnungszeiten, zu Workshops. Das freut uns sehr und zeigt uns zweierlei: Das ZAM kommt in Erlangen an und wir wollen dich in Zukunft noch besser informieren. Darüber,

  • WAS das ZAM ist
  • WAS du im ZAM machen kannst
  • WAS aktuell ansteht


Das alles werden wir in Service-Posts in den kommenden Wochen aufbereiten. Eins ist ganz sicher: das ZAM ist am Entstehen. Das zeigt sich noch nicht (so sehr es auch gewünscht ist) im Außen, weil 1. das Gebäude in den kommenden beiden Jahren erst noch fit gemacht werden muss für Publikum und Werkstattbetrieb; 2. die geplanten Werkstätten, Projekt- und Begegnungsflächen erst eingerichtet werden können, wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin wird es voraussichtlich noch keine festen, d. h. keine durchgängigen, sondern wechselnde Öffnungszeiten geben. Und wir werden vor allem die große Erdgeschossfläche (Eingang Hauptstraße 65) nutzen. Regelmäßig werden stattfinden die ZAM Werkstatttreffen, Workshops und Mitmachaktionen von Mitgliedern. Darauf werden wir jeweils auf unseren Kanälen hinweisen. Apropos, wir freuen uns sehr, dass die Künstler:innengruppe Studio B11 noch bis Weihnachten im ZAM zu Gast ist!

Digitale Bereisung

Post Corona Stadt Erlangen

Neuigkeiten aus dem Projekt Post Corona Stadt (PCS) Erlangen: Aktuell findet die Würdigung der 40 (!) eingereichten Projekte aus dem Call for Ideas statt und wir gehen in die Planungen für die Projektumsetzung 2022. Am Dienstag, 9. November, durften wir zudem als erster der 13 bundesweiten Piloten in einer „digitalen Bereisung“ den aktuellen PCS-Projektstand präsentieren. Eingeladen hatten unsere Ansprechpartner:innen aus dem BMI, der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) und von der Koordinierungsagentur Urban Catalyst. Nach einem virtuellen Blick auf die Altstadt lag der Zoom natürlich auf dem ZAM, das wir gerade mit vereinten Kräften aufbauen.

Das Projekt KNOW-HOW TEILEN MACHT STÄDTE STARK wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.de vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Die Stadt Erlangen beteiligt sich an der Förderung.

ZAM bei Hack & Make

Noch nichts vor am Wochenende und Lust auf Staunen, Gucken, Selbermachen in der realen und digitalen Welt? Am Samstag, 6.11, und Sonntag, 7.11., präsentieren wir das ZAM auf der Hack & Make in der Messe Nürnberg. Ihr findet uns in Halle 10, auf dem Stand zusammen mit dem FAU FabLab. Kommt vorbei!

Wo genau seht ihr auf diesem Hallenplan.

Die Zukunft beginnt HIER >

Die Zukunft beginnt immer HIER, und sie ist immer FLÜCHTIG…

Deshalb passt es auch, dass die erste große thematische Ausstellung im ZAM schon abgebaut wird, während diese Notiz über sie erscheint. So rasant die Zeit seit der Eröffnung am 16. Oktober 2021 vorbeiging, so aktuell bleibt die Fragestellung der Schau: Was soll anders werden, damit es morgen besser ist?

„Stadt der radikalen Öffentlichkeit“, „Erinnerungsbilder der Zukunft“ und die Ergebnisse des Call for Ideas von „KNOW HOW TEILEN MACHT STÄDTE STARK“ haben darauf Antworten gegeben, die so naheliegend wie überraschend, so tiefgründig wie humorvoll, so utopisch wie machbar sind. Und die Geschichte geht weiter: 2022 wird das Jahr des Machens und der Umsetzungen werden, denn eine große Zahl der Ergebnisse zumindest des Call for Ideas soll ja das Licht der Welt, bzw. die Lichter der Stadt erblicken, aus der sie kommen. Um dann selbst zu leuchten.

Sowohl die Entstehungsgeschichte der Ausstellung(en) als auch ihre Materialisierung im Raum machen „Die Zukunft beginnt HIER >“ zu einem ZAM-typischen Prototypen: Starkes und relevantes Thema, direkte Kommunikation, flache Hierarchien und die unbändige Freude am Machen und Gelingen haben in diesem Fall das 1. Humanities Festival der FAU https://www.ikgf.fau.de/events/upcoming-events/ und das ZAM zusammengebracht. In nur drei Monaten Entwicklungszeit, die wir mit dem Team um Festivalorganisator Markus Prummer, mit Prof. Christine Albert von der Designfakultät an der Ohm-Hochschule Nürnberg und ihren Studierenden sowie mit Studierenden vom Interaction Design Lab der Fachhochschule Potsdam um Jordi Tost und Prof. Frank Heidmann zubrachten, ist ein spannender Dreiklang entstanden. Mit im Bunde: Das Zukunftsmuseum Nürnberg, mit dem wir die Leidenschaft für Prototypen teilen. Es war vertreten durch Dagny Müller.

Während der zentral stehende Open Sauce Automat (sic!) aus Potsdam als augenzwinkernder Prototyp sehr weit durchgestaltet ist und quasi montagefertig angeliefert wird, entstehen die Erinnerungsbilder aus der Zukunft in einem dreitägigen Workshop vor Ort im ZAM – aus dort gefundenen Materialien, die über persönliche Assoziationen verknüpft werden. Mit Themen, die in die Zukunft weisen: Rekombination, Baustein, Identität. Nochmal anders verhält es sich mit der Ausstellung der Ideen aus dem Call for Ideas im Erlanger Post Corona Stadt Projekt: Die sind ganz konkret, haben den Anspruch, machbar zu sein oder es zu werden. Wenn wir sie beherzt anpacken.

Ganz nebenbei ist ein innovatives Ausstellungssystem entstanden, das frisch geerntete Stämme des invasiven Japanischen Knöterich vom Ufer der Schwabach ebenso nutzt wie übriggebliebene Postkarten vom Call als Verbindungselemente und ehemalige Glas-Regalböden von Haushalts-Greiner als prismenförmige Standfüße. Viel Nutzen. Kaum Abfall.

Schade mag man nun denken, dass die Episode nur kurz war. Doch auf der anderen Seite: nun ist wieder Platz für Neues, und davon berichten wir demnächst HIER.

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Hinweis: Die Ergebnisse des Call for Ideas gibt es hier zu sehen: https://wiki.betreiberverein.de/books/projekte-und-ideen/chapter/post-corona-stadt-erlangen-call-for-ideas

Echte Schlüsselmomente

Wir kennen sie alle: diese besonderen Momente, wenn eine Sache plötzlich den entscheidenden Dreh bekommt, den Schwung in eine neue Richtung erhält und sich dann eins zum anderen fügt, sodass die Dinge am Ende einfach zusammenpassen. Und wie oft ist dieses Ende dann nicht gleich auch ein vielversprechender Anfang? Schlüsselmomente nennen wir solche Wendepunkt-Ereignisse und uns ‒ dem Verein und seinen inzwischen rund 160 m/w/d Mitgliedern ‒ steht in dieser Woche ein solcher Moment im Wortsinn bevor (auch wenn er nicht vom Himmel gefallen ist und es der langen, engagierten Vorarbeit vieler verschiedener städtischer und privater Akteur:innen bedurfte):

Am Freitag, 15.10.2021, um 18:30 Uhr überreicht Oberbürgermeister Dr. Florian Janik offiziell und vor Ort dem Betreiberverein Makerspace+ für Erlangen e.V. die städtischen Schlüssel für das ZAM in der Hauptstraße 65‒67 zur Nutzung als zukünftiges Haus der offenen Werkstätten im Herzen der Erlanger Altstadt. Hurra, hurra, hurra!!! Zu dem Gebäudekomplex gehört neben dem ehem. Haushaltswarengeschäft Greiner in der Hauptstraße auch der frühere Werkzeug- und Eisenwarenhandel in der Westl. Stadtmauerstraße. Das ZAM, Zentrum für Austausch und Machen, wird künftig der Ort sein, an dem Erlanger:innen eingeladen sind zusammenzukommen, um kreativ zu sein, nach Lust und Laune gemeinsam zu schrauben und zu basteln, zu nähen, tüfteln und zu programmieren …
Und auch wenn das an sich groß(artig)e Schlüssel-Ereignis am kommenden Freitag pandemiebedingt kleiner ausfallen muss als gewünscht, hindert es uns nicht daran, euch herzlich einzuladen, bei der Schlüsselübergabe vorm ZAM dabei zu sein. Kommt also herbei, achtet dabei bitte auf den nötigen Abstand und tragt einen Mund-Nase-Schutz, falls es doch enger zugehen sollte. Wer später einen Blick ins ZAM werfen möchte: Es gilt die 3G-Regel mit Einlasskontrolle.

Ein weiterer Schlüsselmoment steht uns dann gleich ab Samstag, 16. Oktober ins ZAM: Die erste öffentliche Ausstellung unter dem Titel „Die Zukunft beginnt HIER“ eröffnet mit einem Dreiklang aus den Ergebnissen des Call for Ideas von „KNOW-HOW TEILEN MACHT STÄDTE STARK“ (Post-Corona-Stadt Erlangen), der „Stadt der radikalen Öffentlichkeit“ (FH Potsdam) und den „Erinnerungsbilder(n) der Zukunft“ (FH Nürnberg). Weitere Programminfos zur Ausstellung findet ihr unter /programm Geöffnet: Montag bis Freitag 15:00‒20:00 Uhr; Samstag und Sonntag 12:00‒20:00 Uhr.

Und schließlich noch der fast schon obligatorische Hinweis auf unsere nächste virtuelle 🍻-&☕️-Runde: Sie findet statt am Donnerstag, 21. Oktober ab 18:00 Uhr mit einem inspirierenden Vortrag zu “Machen mit Pilzen”. Dabei wollen wir die Möglichkeiten einer Bio-Werkstatt im ZAM ausloten. Klickt euch rein am 21.10. unter /videokonferenz, wenn Ihr Lust habt auf Austausch, Ideenblitze oder um Gleichgesinnte zu treffen für eure „Das wollte ich schon immer mal machen“-Projekte.

Aufgeregte Grüße und vielleicht sehen wir uns ja am Freitag!?

Treffen zu Werkstatt

Am kommenden Freitag, den 1. Oktober, trifft sich die Werkstatt-Betriebsgruppe um 16 Uhr vor Ort im ZAM und virtuell auf Zoom (Link).

Diese Gruppe wird sich um den Betrieb der jetzt schon vorhandenen Ausstattung kümmern, diese in Betrieb nehmen und zugänglich machen. Dies beinhaltet die Betreuung und Organisation von Öffnungszeiten, das Erstellen von Lehrmaterial, die Beschaffung von Material sowie das Einrichten und Warten der vorhandenen Ausstattung.

Seid ihr an dem Termin verhindert, wollt aber dennoch beim Werkstattbetrieb mithelfen? Dann meldet euch bei uns: kontakt@betreiberverein.de

Repair ist mehr als reparieren: Sei dabei am 15.09.!

Fläche, Werkzeuge, Macher*innen: Wir wollen im ZAM den Repair-Gedanken etablieren, auf Ressourcenverschwendung aufmerksam machen und den Gedanken des nachhaltigen Wirtschaftens fördern. Vor allem aber wollen wir zeigen, dass reparieren (statt wegwerfen) glücklich(er) macht! Wir treffen uns am Mittwoch, 15. September, 19:00 Uhr, erstmals virtuell, um uns kennenzulernen und uns u. a. über Repair-Initiativen auszutauschen. Repair-Profis sind ebenso willkommen wie interessierte Menschen mit und ohne Vorerfahrungen.

Bist du dabei? Dann melde dich an unter kontakt@betreiberverein.de, Stichwort REPAIR. Hier ist der Link zum Treffen: https://fau.zoom.us/j/68214007047

Agenda für den 1. Repair Gipfel des ZAM

Es tut sich immer mehr im ZAM

Edgar und Nina haben im ZAM ihr Lager aufgeschlagen und mit Stoff-Upcycling begonnen. Sie werden vom 5. bis zum 26. September in den Schaufenstern zeigen was mit alten und geretteten Polsterstoffen alles möglich ist.

Dieses Wochenende werden Fahrräder im Rahmen des figuren.theater.festival aus dem ZAM verliehen. Außerdem schmückt die Licht-Installation einer französischen Künstlerin unsere Schaufenster noch bis Sonntag.

Wir haben einiges an Handwerkzeug gespendet bekommen, welches haben wir hier dokumentiert: Google Tabelle. Möchtet ihr auch etwas Spenden? Dann sprecht uns gerne an: kontakt@betreiberverein.de.

Ab der zweiten Septemberwoche werden im ZAM DIY-Abluftanlagen für Schulen gebaut werden. Dafür werden dann auch weitere Elektrowerkzeuge angeschafft.

Am 15. September findet ein Treffen von Repair-Initiativen statt. Wollt ihr dabei sein? Dann meldet euch unter kontakt@betreiberverein.de, Stichwort REPAIR.

Am 9. und 27. September kommen wir jeweils ab 18 Uhr zur virtuellen Kaffee- und Bierrunde zusammen, den Link und weitere Infos findet ihr unter: /videokonferenz.

Mit dem ZAM geht’s weiter …

Der nächste Schritt auf unserer Reise zu einem Ort der offenen Werkstätten für Technik-, Kunst-, Spiel-, Werk- und Wissenschaftsbegeisterte ist getan. ZAM wird es heißen, das künftige ,Zentrum für Austausch und Machenʻ. So einfach wie genial, oder? Das fand auch die große Mehrheit der Teilnehmenden auf der letzten virtuellen 🍻-&☕️-Runde (https://betreiberverein.de/videokonferenz). Jochen hat den Namen vorgestellt, der gut als Akronym (Abkürzung) funktioniert, aber eben auch kurz, bündig und sehr prägnant als Eigenbegriff. Und was noch wichtiger ist: ZAM drückt genau das aus, wo wir hinwollen. An einen festen Ort in der Innenstadt, wo wir zusammenkommen, uns austauschen, in Werkstätten arbeiten, anpacken, mitreden, machen … alles unter einem Dach, alles (im) ZAM! Und hoffentlich bald!